FIRST LEGO League 2010

Am Samstag den 13. November fand an der Pädagogischen Hochschule zum dritten Mal eine Regionalausscheidung des internationalen Roboterwettbewerbs für Kinder im Thurgau statt. Neun Teams mit über 70 Kindern fanden sich zum Wettbewerb ein um mit ihren selbstprogrammierten Robotern gegeneinander anzutreten. 
Aus Sensoren, Motoren und Bausteinen konstruierten alle Teams einen eigenständig agierenden Roboter und lösten mit ihm zusammen knifflige Aufgaben auf den Wettkampftischen.  Ausserdem war eine Forschungspräsentation gefragt, die die Teams rund um das Thema «Body Forward» vorstellen mussten.
Die Jury und die Schiedsrichter bewerteten in fünf verschiedenen Preiskategorien die Teams und vergaben Pokale für das beste Robotdesign, die beste Roboterleistung, die beste Forschungspräsentation, das beste Teamwork und die beste Ausdauer.
Grosser Sieger der Veranstaltung war das Team „Pi“ des Robotervereins Aaretal, der gleich in drei Kategorien den begehrten Pokal mit nach Hause nahm. Der letztjährige Teilnehmer der Open European Championship in Istanbul musste sich den Gesamtsieg jedoch hart erkämpfen. Die Entscheidung im Robotgame fiel dabei erst im Finale gegen das Team „Wi-Fi“ der Sekundarschule Sirnach.
Die Auszeichnung für die beste Forschungspräsentation ging an das Altnauer Team „BIONIC-BONES“ welche einen einfachen, jedoch um so verblüffenderen Lösungsvorschlag für das korrekte Heben und somit die Schonung des Rückens vorstellten.
Das beste Team in der Kategorie „Teamwork“ war das jüngste Team aus Kreuzlingen. Die Primarschüler vom Team „MINT-LABOR“ mussten sich nicht hinter den „grossen“ Sekundarschülern verstecken und zeigten eine beeindruckende Leistung im Teamwork.
Mit zwei von drei gewonnenen Vorrundenkämpfen wurde das Team „Wi-Fi“ mit dem Preis der besten Ausdauer ausgezeichnet. Zum ersten Mal dabei, zeigte „Wi-Fi“ den anderen Teams, dass ein Newcomer nicht zu unterschätzen ist.
Die anderen Schulen aus Romanshorn, Altnau, Schönholzerswilen und Sirnach erhielten Anerkennungspreise für ihre grosse Leistung, die sie in allen Bereichen gezeigt haben.

 

Den Gesamtsieg des Wettkampfes und somit „FLL Champion Bodensee“ holte sich das Team „Pi“. Zusammen mit den beiden nachfolgend plazierten Teams „Wi-Fi“ und den „Robo Lords“  aus Romanshorn werden sie schon nächste Woche in Yverdon an der Qualifikation für das Zentraleuropäische Finale teilnehmen.
Die Organisation erfolgte in Kooperation von der Kantonsschule Romanshorn, der Sekundarschule Romanshorn und der Pädagogischen Hochschule Thurgau.
Die Veranstaltung wurde unterstützt durch viele weitere Partner, Gönner und Sponsoren.

Rangliste

Bericht der Thurgauer Zeitung

Bericht 20 Minuten

Bericht PHTG

Aufgabenstellung Body Forward