Datenschutzempfehlungen der SFIB

Die Weitergabe von Daten von Schülerinnen und Schülern an Webservice-Anbieter ist immer etwas heikel. Die SFIB (Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen) hat deshalb eine Handreichung zum Thema unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen herausgegeben. Datenschutzrechtliche Bestimmungen für die Weitergabe von Schülerdaten an Webservice-Anbieter   In diesem Zusammenhang wurden auch die Vereinbarungen mit Microsoft erneuert. Das sogenannte „Education Alliance Agreement“ ermöglicht es Schulen, Produkte von Microsoft günstiger zu beziehen. Die kritisierten Nutzungsbedingungen wurden von Microsoft den in der Schweiz geltenden gesetzlichen Bestimmungen angepasst, was die Erneuerung der Bildungspartnerschaft ermöglichte. Pressemitteilung...

Unterrichtsideen…

…für den Kindergarten. Auf der verlinkten Seite finden Sie Unterrichtsszenarien, welche von Studierenden des Studienganges Vorschule an der PH Thurgau erstellt wurden. Diese Szenarien entstanden im Rahmen des Moduls Didaktik von ICT und konnten in den meisten Fällen nicht im Unterricht erprobt werden. Wir freuen uns auf Rückmeldungen von praktizierenden Kindergärtnerinnen, welche diese Unterrichtsvorschläge bereichern. Hier gibt es die Szenarien:...

Öffentlich Beschaffen ist keine Hexerei....

Das Gesetz und die Verordnungen für das öffentliche Beschaffungswesen regeln auch die Abläufe und Rahmenbedingungen für die Vergabe von Aufträgen im Schulbereich. Dabei ist insbesondere die Regelung der Grenzwerte entscheidend. Für Bau- und Dienstleistungsaufträge gelten folgende Beträge und Verfahrensarten: Bis Fr. 150’000.- kann das „freihändige Verfahren“ angewendet werden. Zwischen Fr. 150’00.- und Fr. 250’000.- kommt das „Einladungsverfahren“ zur Anwendung über Fr. 250’000.- muss eine „offene Ausschreibung“ durchgeführt werden. Diese Verfahren sind zwingend und können nicht einfach umgangen werden. Diese Grenzwerte können nicht umgangen werden, weil man eine Beschaffung etappiert oder statt des Kaufes ein Leasing wählt. Entscheidend für das Verfahren ist immer die gesamte Projektsumme. Eine Etappierung ohne den Zweck, das Verfahren zu beeinflussen, ist legitim. Das könnte beispielsweise sein, dass verschiedene Standorte nicht gemeinsam sondern nacheinander ausgerüstet werden. Oder die Serverinfrastruktur kann noch ein oder zwei Jahre länger genutzt werden. Freihändig oder Einladungsverfahren? Solange der Auftragswert unter Fr. 150’000.- liegt, kann dieser direkt vergeben werden. Es müssen also keine Konkurrenzangebote eingeholt werden. Zudem gibt es beim freihändigen Verfahren keine Rekursmöglichkeit. Schulbürgerinnen und Schulbürger erwarten aber, dass ihr Geld möglichst effizient investiert wird. Deshalb holen Schulen fast immer mehrere Angebote ein. Das ist in Ordnung und bedeutet nicht, dass deswegen das höhere Verfahren angewendet werden muss. Wichtig ist, die Anbieter darauf aufmerksam zu machen, dass es sich um ein freihändiges Verfahren handelt. Für viele Schulen ist die Investitionssumme im IT-Bereich schnell beim Einladungsverfahren. Das bedeutet, dass mindestens 3 verschiedene Angebote eingeholt werden müssen. Der Auftraggeber bestimmt aber, wen er einladen will. Es gibt kein Recht auf die Angebotserstellung. Kommen der Anfrage weniger als 3 Anbieter nach, so kann das Verfahren trotzdem durchgeführt werden. Wichtig ist auch hier, das Verfahren transparent zu machen. Das Einladungsverfahren kennt eine zehntägige Einsprachefrist nach der Vergabe des Auftrages. Die...