SJW für die digitale Welt

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Anachronismus; ein SJW-Heft zum Umgang mit digitalen Medien…Bettina Wegenast und Judith Zaugg haben das SJW-Heft mit der Nummer 2430 verfasst. Es trägt den Titel „Ist da jemand – Umgang mit digitalen Medien. Der erste Eindruck Zuerst springen die Grafiken ins Auge . Es sind Bilder mit kurzen Sequenzen einer mehr oder weniger durchgehenden Geschichte. Mich persönlich sprechen die Grafiken nicht an, sie wirken mir zu altbacken, die Bilder finde ich nicht an Mittelstufenschülerinnen und -schüler angepasst. Als Zweites interessiert mich die Struktur. Ein solches Heft konkurriert mit ähnlichen Inhalten im Netz, sollte also einerseits animierend sein, andererseits schnell überblickt werden können. Hier ist mir das heft etwas zu textlastig. Die Inhalte Die Auswahl der Themen finde ich weitgehend nützlich. Von der Geschichte des World Wide Web über die Frage nach der Umweltkomponente (Ressourcen), dem Umgang mit der Datenflut, Games, sicherem Surfen, Cybermobbing und Sozialen Plattformen deckt das Heft ein breites Spektrum ab. Gut gefällt mir, dass jedes Kapitel mit einem Glossar abschliesst. Das Heft enthält viele konkrete Tipps (Facebook) und Hilfen bei Cybermobbing oder gefährlichen Websites. Fazit Ein Heft zum Thema Umgang mit neuen Medien zu verfassen, das zudem im fast schon „antiken“ Gefäss des SJW-Heftes daherkommt, ist eine grosse Herausforderung. Sie scheint mir teilweise gelungen. Die Themenwahl ist sinnvoll, die einzelnen Bereiche sind „rund“ und folgen einem einheitlichen Konzept. Übers Ganze gesehen gibt es mir etwas zu viel erhobenen Zeigefinger. Und ich glaube nicht, dass das Heft Schülerinnen und Schüler auf die gleiche Weise erreicht wie Online-Angebote wie etwa klicksafe.de oder internetabc.de. Immerhin weisen die Autorinnen auf der letzten Seite auf solche Online-Angebote hin. Eine Bemerkung zum Schluss; da Facebook momentan immer noch ab 13 Jahren zugelassen ist, finde ich es zweischneidig, eine Gebrauchsanleitung zu liefern,...

Young World und Mac? Sep17

Young World und Mac?

Entgegen anderslautenden Gerüchten kann die Lernsoftware zu „Young World“ 3 und 4 auch auf Macs genutzt werden…Die beiden digitalen Hilfsmittel zum Englisch-Lehrmittel gibt es für die „Activity Books“ der fünften und sechsten Klasse sowie dem Lehrerhandbuch. Das Handbuch enthält PDF-Dateien, welche ausgedruckt werden können. Auf dem Mac funktioniert das selbst ohne Acrobat Reader, da die integrierte Software „Vorschau“ PDF-Dateien öffnen und drucken kann. Die Übungen des „activity Books“ basieren auf HTML-Dateien. Damit werden die interaktiven Dateien in einem Browser geladen. Ich habe die Browser Chrome, Safari und Firefox getestet. Es funktioniert überall, Firefox braucht allerdings am längsten, um die Dateien zu...

Lernapps fürs iPad Sep10

Lernapps fürs iPad

ein Gastbeitrag von Urs Anderegg Die Fülle an Lernapps für den Bildungsbereich wächst rasant. Wie kann man da die Übersicht behalten? Welche Apps lohnen sich für Schule und Unterricht? Und taugt das iPad überhaupt als Gerät für die Schule? Zu diesem Themenfeld hat die MDZ-Bibliothek ein neues Angebot: Lernapps testen auf dem iPad Mit dem neuen Angebot – 3 in der Bibliothek ausleihbare iPads – stellen wir uns diesen Fragen und ermöglichen den Kundinnen und Kunden der Bibliothek eigene Erfahrungen zu machen. Die iPads können innerhalb der Bibliothek für maximal einen Tag kostenlos ausgeliehen werden. Wer einen Bibliotheksausweis besitzt, ist ausleihberechtigt. Das Bibliotheksteam hilft dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und hat dafür mehr als 100 Apps ausgewählt, die für Schule, Studium und Unterricht nützlich sind. Um eine Orientierung in der Fülle zu geben, sind die Apps nach Themengebieten geordnet. Es finden sich Programme zu den Bereichen Buchstaben/Schreibenlernen, interaktive Bücher, Fremdsprachen, Geschicklichkeitsspiele, Gestalten, Mathematik, Mensch & Natur, Multimedia, Geschichte und Geografie sowie TV und Zeitungen. Testen Sie das neue Angebot – vielleicht ja schon bei Ihrem nächsten Besuch in der Bibliothek? Über Rückmeldungen und Erfahrungen, Wünsche und Empfehlungen zu den Geräten und den Apps freuen wir uns. Eine Liste mit den installierten Apps finden Sie...

The NounProject – Piktogramme mit freien Lizenzen...

The Noun Project stellt online eine Vielzahl von Piktogrammen zur Verfügung. Die schon als Standard geltenden Suchkriterien nach Kategorien oder Suchwortabfrage sind dabei natürlich möglich. Besonders an dieser Sammlung ist, dass die Piktogramme alle entweder mit Public Domain oder Creative Commons Lizenz versehen sind. Das ermöglicht es dem Nutzer die Icons kostenfrei zu verwenden. Die Piktogramme sind als SVG Dateien vorhanden. Dies ist zwar sehr praktisch, weil so ein verlustfreies Skalieren der Grafiken möglich ist. Es beinhaltet aber auch den grossen Nachteil, dass die geladenen Bilder nicht direkt in Word eingefügt werden können. Es bleibt nur der Umweg über eine Onlinekonvertierung wie Fileformat oder Online-Convert. Zielführend sind natürlich auch die Standardanwendungen Photoshop oder das hier beschriebenen Gimp. Wer also direkt SVG Grafiken benötigt oder aber bereit ist den Umweg über eine Konvertierung zu nehmen, sollte sich The Noun Project in seiner Lesezeichensammlung...

Gimp – Grafik- und Bildbearbeitung Sep03

Gimp – Grafik- und Bildbearbeitung

Die als OpenSource-Software angebotene Grafik- und Bildbearbeitungssoftwrae Gimp kommt mit der Version 2.8.2 nun auch für Mac Benutzer etwas angenehmer daher. Da Gimp nun auch native lauffähig ist, wird die X11 Programmumgebung nicht mehr benötigt. Konkret heisst dies, dass Gimp einerseits direkt installiert und ausgeführt werden kann, andererseits ist die Handhabung und das Erscheinungsbild der Anwendung näher an Mac OS X gerückt. Mit Gimp können sowohl Pixel- als auch Vektorgrafiken erstellt oder bearbeitet werden. Wie für eine OpenSource Software üblich ist Gimp kostenlos erhältlich. Analog zu den bekannten Produkten von Adobe Photoshop ist Gimp ohne Unterschiede für die beiden Plattformen Windows und OS X erhältlich und stellt deshalb eine valable Alternative...