WLAN in der Schule – managen!

In einigen Schulen ist die Frage, ob WLAN genutzt werden soll, delikat. Insbesondere die permanente Strahlung wird immer wieder diskutiert. Da es häufig eine Art „Glaubensfrage“ ist, wird die Diskussion auf der Sachebene schwierig.Aus technischer Sicht gibt es mittlerweile Erkenntnisse und Möglichkeiten, den Einsatz von Funknetzen sachlicher zu beurteilen. So finden sich Erkenntnisse von Untersuchungen auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit BAG: Die wichtigsten Erkenntnisse daraus: Sämtliche Strahlungswerte – auch sehr alter WLAN-Standards – liegen um das Vier- bis Dreissigfache unter dem von der ICNIRP empfohlenen Richtwert von 2W/kg. Die hochfrequente Strahlung von WLAN-Accespoints (APs) ist zu schwach, um durch Absorption des Körpers Temperaturerhöhungen und damit Gesundheitsschädigungen zu verursachen. Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit ungenügend erforscht, momentan kann keine gesundheitliche Beeinträchtigung abgeleitet werden. Bestimmte WLAN-Geräte (WLAN-Karte im PC, Handys und PDAs) können bei körpernahem Einsatz Strahlungsexpositionen verursachen. Deren Auswirkungen werden in verschiedenen internationalen Forschungsanstrengungen untersucht. WLAN-APs und WLAN-Karten strahlen 70 mal weniger stark als ein Handy. Wie sollen sich Schulen verhalten? Grundsätzlich sollten aktuelle WLAN-Komponenten eingesetzt werden (g- oder n-Standard), da sie leistungsoptimiert sind. In herkömmlichen Netzen können Möglichkeiten geschaffen werden, um die APs ein- und ausschalten zu können. Für Schulen empfehlen wir die Ausmessung der Räumlichkeiten (Site Survey) und den Einsatz gemanagter Netzwerke. Gemanagte WLAN-Netzwerke sind zwar teurer als einzelne APS. Durch eine Optimierung des Datenverkehrs braucht es üblicherweise aber weniger Accesspoints. Zudem sind die Geräte in gemanagten Netzen quasi im Ruhezustand und fahren die Leistung erst hoch, wenn wirklich Geräte auf das Netz zugreifen. Ein weiterer Vorteil; die vorhandene Bandbreite wird durch einen Lastenausgleich optimaler ausgenutzt. Der Einsatz mobiler APs ist weniger empfehlenswert, da sie näher beim Körper sind (Laptopwagen…). Wenn diese Hinweise beachtet werden, kann der Einsatz von WLAN in Schulen vertreten werden. Wenn über den Einsatz von WLAN...

i2Symbol – Symbole und Zeichen online

Werden Symbole oder Zeichen für eine Arbeit oder Anwendung benötigt, beginnt oft eine langwierige Suche in verschiedenen Symbolschriften. Möchte man dann die gefundenen Schriftzeichen in einer Grafik einbinden, führt der Weg oft über einen Screenshot um das Zeichen als Bild zu nutzen. Die Plattform abhängigen Unterschiede führen zudem zu einem mehrfachen Aufwand um die Vorgehensweise zu klären. Abhilfe schafft hier die Webseite i2Symbol. Der Name beantwortet in verkürzter Schreibweise worum es geht ‚wie komme ich zu einem bestimmten Symbol‘. Auf der Seite von Medienpädagogik-Praxis werden auch drei Einsatzszenarien für den Unterricht angeführt. Möglich wäre auch ein Einsatz der Symbole beim Thema Chiffrieren und...

Englisch Training – Irregular Verb Wheel Game...

Die Flash basierte Online – Anwendung Irregular Verb Wheel Game von Macmillan ermöglicht es durch Zufall ermittelte unregelmässige Verben zu üben. Dabei werden in einem Zeitfenster von zwei Minuten Infinitiv, ing-Form, 3. Person Singular im Präsens, Simple Past und Past Participle abgefragt. Für jede richtige Antwort wird ein Punkt im Score gut geschrieben. Werden alle fünf Formen eines Verbs richtig beantwortet erhält man 15 Punkte. Mit der Zeit werden wohl eher die durch die Animationen der Anwendung bedingten Wartezeiten einen höheren Score verhindern, als das Wissen der Lernenden. Insgesamt kann aber das bereits erlangte Wissen mit geringem Aufwand gefestigt werden. Das Irregular Verb Wheel Game ist deshalb sicher in die Kategorie der individuellen Übungsangebote...

Interaktiver Statistischer Atlas der Schweiz...

Das Bundesamt für Statistik bietet interkative thematische Karten der Schweiz an. In verschiedenen Themenbereichen könenn können die statistischen Angaben visuell bis auf die Stufe der Gemeinden dargestellt werden. Die so erstellten Karten lassen sich zudem in eine eigene Webseite einbetten. Klickt man auf den Atlas, so öffnet sich ein eigenes Browserfenster. Die Kartenthemen, die ausgewählt werden können, sind hierarchisch in drei bis vier Stufen gegliedert. Diese müssen alle angewählt werden, damit die entsprechende Karte erstellt werden kann. Unter Raumbezug kann zusätzlich noch der Wechsel der Raumgliederung – Kanton/Bezirk/Gemeinde – vorgenommen werden. Folgende Themenebereiche stehen zur Verfügung: Bevölkerung Raum, Umwelt Arbeit, Erwerb Industrie, Dienstleistungen Land-, Forstwirtschaft Bau-, Wohnungswesen Tourismus Mobilität, Verkehr Soziale Sicherheit Gesundheit Bildung, Wissenschaft Kultur, Medien Politik Kriminalität, Strafrecht Wirtschaftliche und soziale Situation der Bevölkerung Regionale Disparitäten Die in der Kartendarstellung verwendeten Daten können eingesehen und sortiert werden. Eine entsprechende Exportfunktion ist ebenfalls vorhanden. Um die Inhalte des Atlas im Webbroswer betrachten zu können, wird der Flash Player benötigt. Für iPad-Nutzer steht ein App (Fr. 1.-) zur Verfügung. Android-Nutzern genügt ein flashfähiger Browser, die Navigation hier ist aber eher mühsam und benötigt kleine Finger.. Die grösste Herausforderung für Schülerinnnen und Schüler dürfte jedoch das richtige Lesen und das Interpretieren der Daten sein. Anleitung Webseite Bundesamt für Statistik Ein interaktiver Atlas der europäischen Regionen steht ebenfalls zur...

ICT-Konzepte ohne Verfallsdatum?

Die Fachtagung zu diesem Thema findet am 29. August 2012 in Bern statt und das Eröffnungsreferat wird vom neuen Fachverantwortlichen Medienbildung der PHTG Prof. Dr. phil. Thomas Merz gehalten. Im einleitenden Text der Einladung schreiben die Veranstalter: „Die Integration von ICT in den Unterricht hat im Laufe der Zeit verschiedene Etappen durchlaufen. Diese Entwicklung wurde von einer kritischen Hinterfragung der Vorgehensweise begleitet. Dabei ist es für eine erfolgreiche Integration von ICT in den Unterricht vor allem entscheidend, ein nachhaltiges ICT- und Medienkonzept zu erarbeiten. Diese Konzepte nehmen aktuelle Bedürfnisse, Anforderungen sowie Gegebenheiten auf und übersetzen sie in schriftlich festgehaltene Richtlinien, Massnahmen und Zielsetzungen. Gleichzeitig entwickeln sich die technischen Möglichkeiten wie auch die gelebte Medienpraxis der Lernenden und Lehrpersonen laufend weiter. Wie kann dieser Spagat zwischen schriftlich festgehaltenen Konzepten und den sich laufend entwickelnden technischen und gesellschaftlichen Änderungen gelingen? Oder sind Konzepte per se mit einem Verfalldatum versehen? Die Hauptreferate und Workshops entnehmen dieser Fragestellung einzelne Elemente und diskutieren sie mit Ihnen als Fachperson.“ Einige Plätze sind noch frei und weitere Informationen können hier eingesehen werden. Zur Anmeldung führt folgender...